Daten und Fakten über Biokraftstoffe
Tankstellenpreise
Biokraftstoffe Großhandel
Pflanzenöle Großhandel
Biobrennstoffe
Biokraftstoffe in Deutschland
Im Jahr 2010 wurden in Deutschland etwa 52 Mio. t Kraftstoffe verbraucht. Biokraftstoffe deckten diesen Bedarf mit 3,8 Mio. t bzw. lieferten bezogen auf den Energiegehlat 5,8 Prozent der benötigten Kraftstoffe.
Biodiesel ist mit 2,6 Mio. Tonnen der wichtigste Biokraftstoff in Deutschland. Er wird als Reinkraftstoff und vor allem über die Beimischung zu normalem Diesel genutzt. Pflanzenöl fand als Reinkraftstoff in umgerüsteten Motoren Verwendung, während Bioethanol nahezu vollstänig über die Beimischung zu Ottokraftstoff vertrieben wird. Der Bioethanolabatz in Deutschland stieg in 2010 erstmalig auf über 1. Mio. t.
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Biokraftstoffe in Deutschland 2010
In 2010 wurden in Deutschland 3,8 Mio. t Biokraftstoffe abgesetzt. Biodiesel ist mit 2,6 Mio. t bzw. 68 % der wichtigste Biokraftstoff in Deutschland, gefolgt von Ethanol mit 1,16 Mio. t (30%) und Pflanzenölkraftstoff mit 61.000 t (2%).
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Entwicklung Biokraftstoffe in Deutschland
Der Biokraftstoffabsatz in Deutschland stieg bis 2007 rasant an. Durch hohe Welt-Agrarpreise und die Besteuerung der Reinkraftstoffe Biodiesel und Pflanzenöl, brach der Absatz in 2008 auf 3,7 Mio. t ein. Erst im Jahr 2010 konnte der Rückgang gestoppt werden und der Biokraftstoffabsatz um 300.000 t im Vergleich zum Vorjahr auf 3,8 Mio. t wachsen.
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Standard-THG-Emissionen für Biokraftstoffe
In 2009 hat die EU mit der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (2009/28/EG) neben den Ausbauzielen für erneuerbare Energien erstmals Nachhaltigkeitskriterien für flüssige Biomasse festgelegt. Diese Anforderungen für die nachhaltige Produktion von flüssige Biomasse und Biokraftstoffen hat Deutschland über die Biokraftstoff- und Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung umgesetzt.
Seit 2011 greifen diese Verordnungen, so dass Biokraftstoffe heute bereits 35% der Treibhausgase (THG) gegenüber fossilen Kraftstoffen einsparen müssen. Ab 2017 steigen die Anforderungen auf 50% und 2018 auf 60% THG-Einsparung. In der Richtlinie gibt konservative Standardwerte für die THG-Emissionen verschiedener Biokraftstoffe, aufgeteilt nach Anbau, Transport und Verarbeitung, vor.
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Entwicklung Biodiesel in Deutschland
Durch Steuerbefreiung begünstigt ist der Biodieselabsatz bis 2007 schnell gestiegen. Auch die Produktionskapazitäten haben erheblich zugenommen und lagen 2008 mittlerweile bei 5 Mio t.
Der Rückgang beim Biodieselabsatz konnte seit 2007 erstmalig gestoppt werden. Er stieg im Vergleich zum Vorjahr um ca. 70.000 t auf auf 2,6 Mio. t.
Für 2010 wird die Biodieselproduktion in Deutschland auf 2,8 Mio. t geschätz - sie liegt damit etwa 200.000 t über dem Biodieselabsatz.
Entwicklung und Prognose Kraftstoffverbrauch Deutschland bis 2025
Dank effizienterer Technologien und neuer Verkehrskonzepte wird der Kraftstoffbedarf in Deutschland nach Prognose des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) von derzeit 52 Mio. t bis zum Jahr 2025 auf 44 Mio. t zurück gehen. Vor allem bei Ottokraftstoffen wird sich dies bemerkbar machen. Wurden 2003 noch 25,9 Mio. t Ottokraftstoff benötigt, werden es 2025 nur noch 12,4 Mio. t sein - ein Rückgang um 37 % gegenüber 2010.
Für den Dieselkraftstoffabsatz wird ein Anstieg auf 34 Mio. t bis 2015 erwartet - in den Folgejahren wird sich der Verbrauch dann auf 31,7 Mio. t bis 2025 reduzieren.
Biodiesel nach Nutzergruppen
In 2009 wurden in Deutschland 2,5 Mio. t Biodiesel abgesetzt - über 90 % oder 2,3 Mio. t davon mischte die Minerealölwirtschaft dem Dieselkraftstoff bei. Nutzfahrzeuge des Transportgewerbes verbrauchten ca. 223.000 t als Reinkraftstoff (B100). Mit etwa 20.000 t bzw. 5.000 t setzen die Landwirtschaft und die öffentlichen Tankstellen vergleichsweise wenig B100 ab.
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