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Zertifizierung von nachwachsenden Rohstoffen

Ölpalmenfrucht (Foto: Wikipedia)

Internationales Pilotprojekt gestartet

Die Produktion von Biomasse und Biokraftstoffen muss nachhaltig erfolgen. Hierzu hat die Bundesregierung mit der Verabschiedung des Entwurfs der Biomasse-Nachhaltigkeits-Verordnung für Biokraftstoffe Regelungen vorgelegt, nach denen die steuerliche und ordnungsrechtliche Förderung der Biokraftstoffe an die Einhaltung von definierten Nachhaltigkeitskriterien einschließlich der Verminderung klimaschädlicher Emissionen gebunden werden soll.

Auch auf europäischer Ebene laufen entsprechende Aktivitäten. 
Zum Nachweis der Einhaltung der rechtlich definierten Anforderungen dienen Zertifizierungssysteme. Die Entwicklung entsprechender Nachweissysteme ist jedoch außerordentlich komplex. Es gibt viele Studien zu Nachhaltigkeitsthemen bei Bioenergie, aber nur wenige Ansätze für eine konkrete Umsetzung in die Praxis.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) kann hierzu zusammen mit seinem Projektträger, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), bereits jetzt konkrete und im europäischen Vergleich weit fortgeschrittene Projekte vorweisen. Bereits im letzten Jahr hatte das Kölner Unternehmen meó Consulting Team (meó) im Rahmen eines vom BMELV geförderten Projektes einen Vorschlag für die Zertifizierung von Biokraftstoffen und Biomasse erarbeitet. Das von meó in Zusammenarbeit mit diversen Unternehmen und Institutionen entwickelte Konzept startete nun zum 1. Februar in eine zweijährige Pilotphase, die zeigen soll, welche Zertifizierungsverfahren wirklich funktionieren, welche Vor- und Nachteile sie aufweisen und was für einen Dauerbetrieb noch optimiert werden muss.

Weitere Informationen zu beiden Projekten finden Sie hier:

 

 
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