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Medien für die Presse

Wirtschaftsfaktor Bioenergie

Rund 92.000 Beschäftigte arbeiten im Bereich Bioenergie

249.000 Menschen waren 2007 im Bereich der erneuerbare Energien beschäftigt. 39 Prozent davon oder 98.000 entfielen auf die Bioenergie-Branche.

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Deutschland setzt weiter auf nachwachsende Rohstoffe

Anbau nachwachsender Rohstoffe im Jahr 2007

Auf mehr als 2 Millionen Hektar Ackerfläche wachsen in diesem Jahr in Deutschland bereits Industrie- und Energiepflanzen. Raps für Biodiesel, Getreide und Mais für Biogasanlagen, Kartoffeln für die Papierherstellung, Sonnenblumen für die chemische Industrie und viele andere Pflanzen sind als Rohstofflieferanten unverzichtbar geworden.

 

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Biokraftstoffe im Vergleich

Grafik zum Vergleich von Biokraftstoffen

Bei der Produktion der zur Zeit noch nicht bzw. nur im Versuchsstadium genutzten Kraftstoffe Biomethan und BtL (Biomass-to-Liquid) wird Biomasse besonders effektiv genutzt. Dadurch können hohe Reichweiten je Hektar Anbaufläche erzielt werden. Rapsöl, Biodiesel und Bioethanol aus Rapssaat bzw. Getreidekörnern schneiden hier zwar schlechter ab, die Bilanz wird jedoch durch die Verwertung der Nebenprodukte verbessert.

Biomethan und Ethanol werden in Ottomotoren, Pflanzenöl, Biodiesel und BtL-Kraftstoffe in Dieselmotoren eingesetzt.

 

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Was kann Bioenergie leisten?

Potenzial Bioenergie

Biomasse trägt in Deutschland zukünftig maßgeblich zur Energieversorgung bei. Bis zu 17,4 % des Bedarfs an Wärme, Strom und Kraftstoffen kann sie 2030 decken. Holz, Energiepflanzen, Stroh und Biogas bieten das Potenzial, einen erheblichen Teil unserer Energie nachhaltig zu erzeugen.

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Klimaschutz durch Bioenergie

Bioenergie kann mit 85 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent einen entscheidenden Beitrag zur Treibhausgassenkung leisten.

1990 lag der Kohlendioxid-Ausstoß der Bundesrepublik bei über 1 Mrd. Tonnen. Laut Kyoto-Protokoll hat sich Deutschland verpflichtet, bis 2010 seine Treibhausgasemissionen um 254 Millionen Tonnen zu reduzieren. Bioenergie kann mit 85 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent nicht nur einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, sondern vermindert unsere Emissionen bereits heute um 49 Millionen Tonnen.

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Biokraftstoff-Potenzial in Deutschland

Der Biokraftstoffverbrauch in Deutschland wird bis 2020 auf 11 Mil. t bei einem Gesamtverbrauch an Treibstoffen von 44 Mio. t steigen.

Der Kraftstoffverbrauch in Deutschland wird in Zukunft voraussichtlich abnehmen: Während er 2005 noch bei 53 Mio. Tonnen lag, schätzen ihn Experten für das Jahr 2020 auf nur noch 44 Mio. Tonnen. Gleichzeitig stehen immer größere Flächen für den Energiepflanzenanbau bereit. 2020 können es bis zu 3,5 Mio. Hektar sein. Würde diese Fläche für die Erzeugung synthetischer BtL-(Biomas-to-liquid) Kraftstoffe genutzt, ließen sich damit knapp 11 Mio. Tonnen oder rund 25 Prozent unseres Kraftstoffbedarfes decken.

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Pressematerialien zum Thema Energiepflanzen

BtL: Kraftstoff der Zukunft

Auf schätzungsweise 1,75 Millionen Hektar wurden Energiepflanzen 2007 hierzulande angebaut, das sind mehr als 14 Prozent der rund zwölf Millionen Hektar Ackerfläche, die uns zur Verfügung stehen. Damit stellen sie auch den Hauptteil der in der Landwirtschaft insgesamt produzierten nachwachsenden Rohstoffe. Der gesamte Anbauumfang an nachwachsenden Rohstoffen steigt seit Jahren, 2007 wurden in Deutschland bereits gut zwei Millionen Hektar dafür genutzt.

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Pressematerialien zum Thema BtL-Kraftstoffe

BtL: Kraftstoff der Zukunft

BtL (Biomass-to-liquid)-Kraftstoffe sind synthetische Kraftstoffe aus Biomasse. Sie zählen zu den Biokraftstoffen der 2. Generation, die heute aber noch nicht auf dem Markt sind.

Aufgrund ihrer positiven Eigenschaften werden sie in den kommenden Jahren voraussichtlich allmählich die Biokraftstoffe der 1. Generation, wie reines Pflanzenöl, Biodiesel und Bioethanol, ablösen. Um über das Thema BtL-Kraftstoffe zu informieren, hat die FNR jetzt umfangreiches Pressematerial erstellt.

Sie können die Materialien nachfolgend einsehen und bei Bedarf herunter laden.

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Smudos BioConcept-Car


Von Flachs und Leinöl zum Karosserieteil

Heute setzt die deutsche Automobilindustrie in erster Linie im Innenbereich auf Kunststoffe, die durch eingebettete Flachs- und Hanffasern stabil und belastbar werden. Mehr als 45.000 Tonnen dieser naturfaserverstärkten Kunststoffe (NFK) verbaute sie im letzten Jahr. Unter Kaschierungen aus Leder oder Textilien stabilisieren NFK Türinnenverkleidungen, Hutablagen oder Reserveradmulden.

Aber auch als Karrosserieteil können NFKs verarbeitet werden. Die Karosserieteile für Smudos Rennwagen sind das aktuellste Produkt der Forschungen.

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Bauer Hubert erklärt Nachwachsende Rohstoffe

Bauer Hubert

Rotzfrech steht er da, der Bauer Hubert und fragt den Stadtmenschen "Wusstest Du, dass nur vier Kühe für einen Haushalt ein Jahr lang Strom liefern können?". Da staunt der Stadtmensch. Dass Gülle und Mist in einer Biogasanlage dank Hightech zu richtig viel Strom werden können, darüber hat er bisher nicht nachgedacht. Ebenso wenig ist ihm bewusst, dass die Türverkleidungen seines Autos vielleicht auch schon aus Naturfasern sind. Denn nachwachsende Rohstoffe sind schon heute vielfach im Einsatz und bieten eine echte Alternative zu Erdöl oder Kohle. Dass hochwertige landwirtschaftliche Rohstoffe und ausgereifte Technologien dabei Hand in Hand gehen, bringt der clevere Bauer Hubert ganz locker rüber. Er ist der souveräne Star der Kurzbeiträge und macht mit witzigen Aha-Effekten klar, dass es sich heute wieder lohnt, mit Holz zu heizen oder Biodiesel zu tanken. Auch wenn man nicht bis nach Peking fahren will – dorthin käme man nämlich mit dem Biodiesel, der sich aus der Ernte eines Hektars Raps gewinnen ließe.

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Logo der FNR

Logo der FNR

Hier können Sie das Logo der FNR herunterladen.

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